Anders krank in der Klinik ist doppelt doof

Wäre jetzt gerne Zuhause. Zuhause ist krank sein einfach angenehmer. Hier in der Klinik ist das heimeligste was ich besitze, mein Zugang zu Twitter. Und heute geht nichtmal das, weil der Kreislauf das scrollen und lesen nicht so packt. Und doch ist es mir nicht entgangen, dass dort so viele gute Besserung gewünscht haben. Das sind nicht nur Floskeln…das sind Blumen. Das ist schön. Nun. Ich wette, morgen habe ich das schlimmste an der Grippe schon eingedämmt. Ich weiss es ja besser, dass es eine Reaktion des Körpers auf eine extreme Anspannung war. Einmal auf diese Datenverarbeitung eines Themas, was eh schon die Hirnrinde zum brutzeln bringt…ja und dann bin ich auch noch wagemutig in die weite Welt hinaus und prompt kam es zu einem heftigen Anfall. Zittern, Zähneklappern, das Blut so weit aus den Extremitäten, dass meine Nagelbetten blau wurden. Ich hatte Angst vor etwas, das mir keine Angst machen wollte. Doch sie war da, schaffte weitere Angst, malte Bilder, tobte sich aus. Nun, ich war schließlich irgendwie wieder hier in der Klinik angekommen und hab mich nach einigen Stunden wieder gefühlt und beruhigt. Leider sorgen solche Krampfanfälle für heftige Verspannungen und derben Kopfschmerz. Irgendwie ist es doch schlau und nett von meinem Körper, dass er mich nieder-streckt, damit ich jetzt einfach mal nix mache, nichtmal Twitter, keinen Blog füttere….äh Moment Mal….

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6 Gedanken zu “Anders krank in der Klinik ist doppelt doof

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